Entwurmung

Eine Freundin die gerade Welpen aufzieht klagte mir gestern ihr Leid bezüglich Entwurmung der Babys. Auf Anraten vieler Freunde und anderer Züchter hat sie sich dazu überreden lassen ein angeblich besseres Entwurmungspräparat zu verwenden, mit dem sie aber ganz und gar nicht zufrieden war. Einerseits war es eine Prozedur und Qual für die Welpen das flüssige Präparat zu verabreichen (die Hälfte wurde unter Geschrei und Gejammer wieder ausgespuckt), andererseits scheint ein Teil der Welpen das Mittel nicht zu vertragen. Nichts desto Trotz eine regelmäßige und häufige Entwurmung der Welpen ist von enormer Wichtigkeit um das Überleben der Kleinen zu gewährleisten. Ein Thema das ich hier auch gerne zur Diskussion stellen möchte:
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Wie oft sollte man einen erwachsenen Hund entwurmen?

Ist es sinnvoll immer das gleiche Präparat zu verwenden?

Haben Entwurmungspräparate immer noch Nebenwirkungen?

Gibt es ein Präparat für alle Arten von Würmern (Spul-, Hacken-, Bandwürmer, …)?

Auf einen interessanten Artikel zu diesem Thema, der auch einige oben angegebene Fragen beantwortet möchte ich hier verweisen: http://www.aussies-online.de/gesund2.html

Doch egal wie häufig und mit welchen Präparaten man entwurmt, es werden immer nur jene Würmer getötet die sich während der Wurmkur im Hund befinden, sie stellen also nicht wie eine Impfung einen langfristigen Schutz gegen weiteren Wurmbefall dar.

5 Kommentare zu “Entwurmung”

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  1. Jana & Jasper - 29.06.2006 at 19:55

    So ein tolles Thema und keiner traut sich was zu schreiben? Dann werde ich mal anfangen…

    Es gibt verschiedene Präparate, die die gesamte Palette der Würmer abdecken, z.T. mit einmaliger Gabe oder über mehrere Tage.

    Die Mittel sind i.d.R. sehr gut verträglich, was nicht heißt, dass jeder Hund jedes Mittel gut verträgt. Die Reaktionen sind meist individuell unterschiedlich, wie bei vielen anderen Medikamenten auch.

    Die Entwurmungsintervalle würde ich persönlich auch individuell festlegen. Allgemein sagt man 2-4 mal im Jahr, wobei ich selbst „nur“ 2 mal entwurme, da Jasper erstens nicht sehr viel unappetitliches oder zweifelhaftes unterwegs einsammelt und in meinem Familien- und Bekanntenkreis nicht viele Kinder mit ihm Kontakt haben. Sonst würde ich zu vierteljährlicher Entwurmung tendieren.

    Zur Präparatauswahl kann man sagen, dass die meisten Wurmkuren den gleichen/ähnlichen Wirkstoff bzw -kombination enthalten. Ich entwurme meist nur mit zwei unterschiedlichen Präparaten, je nach Verfügbarkeit.

    Noch ein großer Streitpunkt ist die prophylaktische Entwurmung oder nur nach Kotprobe. Ich entwurme prophylaktisch, da Jasper die Wurmkur gut verträgt und bei zweimal im Jahr kann man nicht viel falsch machen. Ist der Hund magen-darm-empfindlich, größeren Gewichts oder ich möchte auf Nummer sicher gehen, kann man Kotproben beim Tierarzt abgeben. Wichtig: Proben über mehrere Tage sammeln, da nicht immer Eier ausgeschieden werden.

    So, das ist meine Einstellung, aber es gibt viele andere und auf die bin ich gespannt.

    Viele Grüße

  2. Eric - 29.06.2006 at 21:03

    Vielleicht sollte man den Kopf der Welpen fixieren und eine kleine Spritze verwenden. Damit sollte zumindest das Verabreichen der oben genannten flüssigen Wurmkur nicht das Problem sein.
    Wir verwenden Panakur im Welpenalter. Die wird gleich als Paste in einer Spritze geliefert. Die scheint auch sehr gut zu schmecken, da die Hunde immer die Reste von der Spritze ablecken.
    Für die Größeren gibt es Drontal in Tablettenform alle 3 Monate. Maul auf, Tablette hinten auf die Zunge, Maul zu und Kopf leicht überstrecken. Danach Hals streichelen und auf die Nase blasen, um den Schluckreflex zu unterstüzen.
    Mit Übung klappt das schon. Wir konnten bei unseren älteren Hunden üben. Die brauchten als 14jährige schon ein paar Pillchen am Tag.
    Von den Intervallen her empfehlen die drei Tierärzte in unserer Familie 3 Monate bei ausgewachsenen Hunden. Nebenwirkungen gibt es eigentlich so gut wie. Vielleicht mal bei einem extrem hypersensiblen Hund.

  3. Monique - 29.06.2006 at 22:55

    I also give my dogs Drontal, twice a year. I hide the pills in a small piece of `Leberwurst`. Which brings me to another thing, because I can now hear some people say, that salt is poison to dogs. Well the latest theory claims that dogs can eat just as much salt as human beings can, without any problem. This theory is now even taught in the official Dutch Kennelclub books. Needless to say that anything can be administered with Leberwurst…. they do not even check out the substance, because the smell already seduces that much…

  4. Eric - 01.07.2006 at 13:02

    I won´t be that much concerned about the little amount of salt included in the „Leberwurst“. It won´t harm your sweeties unless they get it every day in my opinion.
    When my girlfriend recently finished a vet internship in the US. They used Peanutbutter to hide the pills.
    You might want to try this. But on the other hand, to much sugar is not the best idea, too.

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