In unserer Zuchtstätte gibt es maximal einen Wurf pro Jahr. Ich nehme mir für die Planung der Verpaarung, die Aufzucht und Sozialisierung der Welpen und die Nachbetreuung bei den neuen Familien sehr viel Zeit und möchte meine ganze Energie und Leidenschaft in die jeweiligen Würfe stecken.

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Die Welpen kommen in unserem Schlafzimmer zur Welt und sind somit Tag und Nacht unter Aufsicht. Mit 3-4 Wochen ziehen die Zwerge dann in ihr Welpenzimmer um. Dieses befand sich bis zum F-Wurf Anfang 2015 in meinem Büro mit Zugang auf den Balkon. Von dort wurden sie sofern es die Wetterverhältnisse (es gab bis zum F-Wurf leider immer nur Winterwürfe) zuließen auch in den Garten in den Welpenauslauf getragen. Ab dem G-Wurf werden die Welpen in unserer geräumigen Wohnküche im Erdgeschoß mit direktem Zugang in den Welpenspielgarten ihre Welpenzeit bis zum Auszug verbringen. Mit 10 Wochen werden die Welpen, mehrfach geimpft und entwurmt, gechippt und bereits auf den neuen Besitzer registriert, mit EU-Impfpass, vom Zuchtwart des ÖKWZR (unterliegt dem ÖKV und FCI) abgenommen, von meiner Tierärztin untersucht und mit ausgestelltem Gesundheitszeugnis, von uns in ihr neues zuhause gebracht. Dazu gibt es natürlich auch eine Welpenpacket mit einigen schriftlichen Hilfestellungen für die erste Zeit.Sofern es der Charakter selektierter Hündinnen aus unseren Würfen zulässt, sie uns öfters auch für längere Zeit in Urlaubspflege anvertraut werden (was ich prinzipiell gerne für alle Animagis anbiete) und sich bei uns auch ohne die ständige Anwesenheit ihrer Besitzer wohl und zuhause fühlen gibt es ab und zu ein Wurf mit diesen Hündinnen, die für diese Zeit bei uns in Zuchtmiete leben. Dabei steht es für uns an oberster Stelle, dass sich die Hündin wohl fühlt und sie psychisch und physisch in der Lage ist die Zeit von der Geburt bis zur Abgabe der Welpen ohne dauerhafte Anwesenheit ihrer Besitzer zu überstehen. Für mich ist es außerdem wichtig und Voraussetzung, dass der Besitzer der Hündin bei der Geburt dabei ist. Bei den beiden Würfen die bislang auf diese Art gezogen wurden hatten wir keine Probleme dabei. Camaro und Latoya gingen voll in ihrem Mutterglück auf sobald sie den Geruch der Welpen in der Nase hatten. Ein ganz großes Dankeschön an dieser Stelle auch an Linda, Markus und Marion, die ihre Hündinnen in meine Obhut gegeben haben und so intensiv bei der Aufzucht der Welpen mitgeholfen haben. Ich habe gesehen und erlebe es jedes Mal wenn wir uns sehen wieder, dass Chinua und Akai das beste und schönste Dankeschön-geschenk für euch sind.

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