Waidmannsheil

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Markus schreibt mir:

Am Sonntag waren wir mit Camaro im Wienerwald spazieren, ja, nur Wald = Tiere = Rehe = Camaro hinterher. Nachdem wir die Rehe entdeckt haben, nehmen die dofen Waldtiere natürlich nicht den kürzesten Weg, die Böschung hinauf. Nein, sie rennen schnurstracks auf uns zu. Camaro fühlte sich dadurch natürlich voll animiert und musste sofort hinterher.

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Uns ist das Herz in die Hose gerutscht, als sie im Wald verschwunden ist. Haben uns schon die wildesten Sachen ausgemalt. Aber siehe da, 2 min. später nach ein paar Rufen, kam sie schon wieder angetrabt. Komplett fertig und aufgestachelt, aber sie war da.

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Na Herrli, war ich brav?

Nun die Hoffnung stirbt zuletzt. Entweder haben wir wohl doch etwas richtig gemacht bei der Erziehung, oder es war nur Zufall. Wir reden uns natürlich Ersteres ein 😉

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9 Kommentare zu “Waidmannsheil”

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  1. Sandrina - 24.03.2011 at 11:00

    Mah, kann ich verstehen!
    Ich hab Gott sei Dank noch nie Rehe getroffen, aber es kann jeden Moment so weit sein. Zu mir runter nach Grinzing kommen sie Gott sei Dank nicht (wär ja noch schöner), dafür sind wir gut mit Füchsen und Dachsen ausgestattet. Bis jetzt hab ich die aber immer nur abends gesehen, daher kommt Fridolin für die Abendspaziergänge IMMER an die Flexileine.
    Katzen jagen wir natürlich öfter, aber jedes Mal wenn er auf Augenhöhe mit ihnen ist scheißt er sich dann doch an und dreht um.

  2. Elke - 24.03.2011 at 11:08

    Auf die Gefahr, dass ich vielleicht einigen Bloglesern auf die Füsse stehe, aber Windhunde gehören im Wald an die Leine. Rehe jagen ist kein Kavaliersdelikt, der Hund wildert und dürfte, zumindest hier in der Schweiz vom Jäger geschossen werden, weil er ganz klar nicht mehr unter Kontrolle des Hundeführers ist und ja auch ausser Sichtweite desselben. Mir sind jüngst mehrere Fälle bekannt, wo Whippets (und nicht nur die) Katzen getötet haben, auch dass ist keine Kavaliersdelikt und kann bei uns eine Anzeige beim Veterinärsamt nach sich ziehen und eine eventuelle Leinenpflicht für den Hund. Abgesehen davon, dass die Katzen auch liebende Besitzer hatten….und eine zerrissene Katze kein schöner Anblick ist.

    Bei aller Freude und Liebe an den Windhunden, ich habe selber 3 Galgos aus Spanien, bitte beim Freilauf etwas mehr Umsicht und Rücksicht walten lassen – den Hunden und Mittieren zuliebe.

    Liebe Grüsse
    Elke

  3. Mel - 24.03.2011 at 12:43

    Hallo,

    unsere kleine Thaya hatte letztens auch einen Hasen aufgescheucht. Glücklicherweise ist sie mit 3 Monaten diesen nicht richtig nachgekommen und er hat sie abgehängt. Auch uns ist das Herz in die Hose gerutscht, denn der Hase könnte ja in seiner Panik über die Straße wetzen usw.
    Wie genau geht ihr denn vor, falls das doch mal passiert? Finde nirgendwo Tipps bzw. Verhaltensregeln für diese Situationen. Wäre sehr dankbar, wenn es zu dem Thema mehr Infos gäbe.
    LG Mel aus Wien

  4. Caroline - 24.03.2011 at 16:29

    Hi,

    also wir haben einen RR und Whippets. Der RR bleibt bei Wild Gott sei Dank stehen. Die Whippets natürlich nicht 😉 ich würde dir empfehlen, wenn dein Hund einem Tier hinterher jagt (dann ist es eh schon zu spät), ihn nicht zu schimpfen aber auch nicht zu loben, wenn er zurück kommt. Einfach ignorieren und weiter gehen. Weil in gewisser Weise wollen sie dich durch die Jagd ja auch beeindrucken. Sollte es öfters vorkommen dann würde ich einen Trainer heranziehen. Bzw. mit der Schleppleine trainieren.

    Lg, Caro

  5. Mel - 24.03.2011 at 16:46

    Danke Caro für die Info.

  6. die sighties - 24.03.2011 at 19:40

    ui, die situation kenne ich, wenn auch nicht mit meinem whippet. diese jagt zum glück nicht bzw. geht nur, wenn meine eine barsoihündin geht. dann kommt sie aber auf pfiff (abbruchsignal) zurück. hasen gibt es hier kaum, sah erst einmal einen, dafür interessierten sich meine drei aber nicht. dafür haben wir rehe in rauen mengen…:( bei mir ist wald tabu, bzw. wenn doch, dann kommt die jüngere barsoihündin an die leine. die zwei andern sind kein problem. leider muss ich elke bezüglich jäger recht geben, sie sind nicht zimperlich. und natürlich wollen wir ja alle nicht, dass unsere hunde jagen. katzenbekanntschaft kommt bei uns schon mal vor, aber meine kennen katzen und jagen sie „nur“ ohne sie zu verletzen. stellen sie sie ist das spiel beendet. trotzdem ist es ein no go. ich leine danach sofort an kommentarlos und zwar nur diejenige die jagen ging. das ist für sie die grösste strafe – sie angeleint, die andern zwei frei. für mich ist ein abbruchsignal ein must bei windis.

  7. Pluto's Dorit - 26.03.2011 at 19:30

    Ich kann mich Elke nur voll und ganz anschliessen – ich als Whippetbesitzer möchte ja auch nicht, dass mein Hund gehetzt & attackiert wird (z.B. von anderen grossen Hunden) – und das ist nichts anderes.

    LG Dorit & Pluto

    PS. Es ist in D & A Jägern auch gestattet „wildernde“ Hunde abzuschiessen – und sie machen davon z.B. in Tirol & Bayern durchaus Gebrauch.

  8. Sandra - 10.04.2011 at 14:02

    Die armen Jäger haben dann ja nix mehr zum Schießen, so gemein!

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